BoD – Books on Demand
Einer der erfahrensten Self-Publishing-Anbieter im deutschsprachigen Raum – seit 1997 am Markt, mit Vertrieb über mehr als 6.000 Buchhandlungen und Online-Shops.

Books on Demand GmbH – Norderstedt – seit 1997
Zur BoD-Website →Was ist BoD?
Books on Demand (BoD) ist einer der ältesten und erfahrensten Self-Publishing-Dienstleister im deutschsprachigen Raum. Das Unternehmen wurde 1997 in Norderstedt bei Hamburg gegründet – lange bevor Amazon KDP den Markt aufrollte. Der Schwerpunkt liegt auf hochwertiger Druckproduktion im Print-on-Demand-Verfahren und der Einbindung in den deutschen Buchhandel. Wie das technisch funktioniert, erklärt der Artikel Print-on-Demand erklärt.
Pakete und Preise
BoD staffelt sein Angebot in vier Stufen. Mit Print (0 EUR) druckst du Bücher ab einem Exemplar für den Eigenbedarf – ohne ISBN und ohne Handel. Das Einstiegspaket Publish kostet einmalig 39 EUR und enthält ISBN, VLB-Eintrag und den Vertrieb über Buchhandel und Online-Shops. Darüber liegen Publish Plus (299 EUR, u. a. mit Cover-Design und Promotion im BoD-Buchshop) und Publish Premium (699 EUR, mit Buchcoaching und Premium-Coverdesign). Für die meisten Self-Publisher reicht Publish völlig – Lektorat und Cover kaufst du bei freien Profis meist besser ein.
Marge und Auszahlung
Anders als KDP arbeitet BoD nicht mit festen Royalty-Prozenten: Du legst den Verkaufspreis fest, davon gehen Druckkosten und Handelsanteil ab – der Rest ist deine Marge, die dir der Kalkulator vor der Veröffentlichung anzeigt. Faustregel: Bei knapp kalkulierten Taschenbuchpreisen bleibt pro Exemplar oft nur ein Euro bis wenig mehr übrig, bei E-Books deutlich mehr. Ausgezahlt wird quartalsweise. Rechne also vor dem Festlegen des Ladenpreises – die Preisfindung entscheidet hier direkt über dein Honorar.
Buchhandel und Reichweite
Der große Vorteil von BoD: Alle Titel werden automatisch im Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB) eingetragen. Dadurch ist dein Buch bei jeder deutschen Buchhandlung bestellbar – online wie im stationären Handel. BoD nennt über 6.000 angebundene Buchhandlungen und Online-Shops, darunter Amazon, Thalia, Hugendubel und bücher.de; E-Books erreichen zusätzlich Tolino, Apple Books und Google Play. Wie du den Buchhandel als Vertriebskanal aktiv nutzt, zeigt der Artikel Buchhandel-Vertrieb für Self-Publisher.
Vorteile
- Starke Buchhandelspräsenz (VLB, 6.000+ Shops)
- Erfahrener Anbieter seit 1997
- ISBN inklusive (ab Publish)
- Marge selbst kalkulierbar
- Hardcover verfügbar
Nachteile
- Einstiegskosten ab 39 EUR
- Nur quartalsweise Auszahlung
- Druckkosten höher als bei Amazon KDP
- Oberfläche etwas veraltet
Für wen eignet sich BoD?
BoD ist ideal für Autoren, die stationäre Buchhandlungen als Vertriebskanal ernst nehmen oder Hardcover-Ausgaben produzieren möchten. Wer langfristig im deutschen Buchmarkt präsent sein will, kommt an BoD kaum vorbei. Für reine E-Book-Autoren oder Einsteiger ohne Budget ist KDP oder epubli oft die bessere Wahl – beide starten kostenlos. Der direkte Vergleich aller Plattformen steht in der Anbieter-Übersicht; welche Kriterien bei der Wahl zählen, klärt die Checkliste Anbietervergleich.